Enthält:
N. gracilis gehört zu den Nitella-Arten mit mehrzelligen Endstrahlen (Arthrodactylae-Gruppe). Durch ihre Vielgestaltigkeit kann sie mit N. mucronata oder auch mit N. confervacea verwechselt werden. Letztere wurde ursprünglich sogar als eine Varietät von N. gracilis angesprochen. Aber N. confervacea ist im Unterschied meistens kleinwüchsiger, besitzt immer zweizellige (nie dreizellige) Endstrahlen, Gametangien nur an der ersten Astgabelung und ihre fertilen Endquirle sind zusammengeballt. N. mucronata ist im Allgemeinen robuster als N. gracilis, ihre Endstrahlen sind stachelspitzig und die Oosporenaussenwand ist nicht schwamma-netzartig. Auch ist sie gegenüber dem Nährstoff- und Kalkgehalt des Wassers viel toleranter.
Auf Ton- bis Torfsubstrat von seichten (< 1 m Tiefe) Weihern oder Tümpeln mit kaltem Wasser. Unter oligotrophen bis gelegentlich meso-eutrophen, relativ kalkarmen, sauren oder neutralen (pH = (5) 6 - 7) Verhältnissen.
| Flüsse | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
| Ruhiges Wasser | 2 - Schwerpunktlebensraum |
| Grundwasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
Nitella gracilis (Sm.) C. Agardh
| Beziehung | Name eingeben | Referenzwerke | Nr. |
|---|
Indigen
Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (© Walter & Gillett 1997): Nein
Status IUCN: Stark gefährdet
Zusätzliche Informationen
Kriterien IUCN: B2ab(iv)
| Biogeografische Regionen | Status IUCN | Kriterien IUCN |
|---|
| Handlungsebene | AF (+LF +GL) - spezifische Artenförderung |
| Hinweise zur Handlungsebene | — |
| Bestandsüberwachung | 1 - ungenügend |
| Internationale Verantwortung der Schweiz | 4 - Verantwortung |
| Dringlichkeit | 1 - dringend |
| Sicherung Einzelvorkommen | — |
Kein internationaler, nationaler oder kantonaler Schutz
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