Aufgrund ihrer Wuchsform und ihrer Grösse wurde sie lange Zeit als eine Varietät von Chara vulgaris betrachtet. Sie ist mittlerweile aber als eigenständige Art anerkannt. Zuverlässige Merkmale für Chara contraria sind die tylacanthe Berindung und die einfachen Stacheln. Die Stachellänge ist jedoch standortbedingt variabel (var. hispidula). Übergangsformen mit unvollständiger Berindung oder verkürzten Ästen leiten zu zwei weiteren Arten über: C. denudata sowie C. filiformis. Ihre taxonomische Einstufung ist heute noch umstritten, weil es sich um standörtlich bedingte Modifikationen (Umweltanpassungen, Ökotypen) handeln könnte.
Sie gehört zu den eutrophierungstoleranteren Arten (als eine der ersten Arten, die nach Senkung der Nährstoffbelastung der Mittellandseen wiederaufgekommen ist, nachdem alle Characeen verschwunden waren). Chara contraria besiedelt hauptsächlich flache bis mitteltiefe (1 < Tiefe < 4 m), kalkreiche, mesotrophe Seen und Weiher. An Standorten, die nicht durch Wasserstandschwankungen und Wellenschlag beeinflusst werden, meist auf lehmigem bis tonigem Substrat. Höhenstufe planar - montan.
Chara contraria Kütz.
| Beziehung | Name eingeben | Referenzwerke | Nr. |
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Indigen
Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (© Walter & Gillett 1997): Nein
Status IUCN: Nicht gefährdet
Zusätzliche Informationen
Kriterien IUCN: B1ab(iv), B2ab(iv)
| Biogeografische Regionen | Status IUCN | Kriterien IUCN |
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Keine nationale Priorität oder internationale Verantwortung
Kein internationaler, nationaler oder kantonaler Schutz
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