Zusammenfassung

Artbeschreibung (Flora Helvetica 2018)

Habitus und Blütenbau wie bei Elodea canadensis, aber Blätter dicht schraubenständig, nicht quirlständig, schmal-lanzettlich, 1-3 cm lang, am Grund 1-3 mm breit, zurückgebogen, im Spätsommer steif werdend und beim Herausziehen nicht zusammenfallend. Blütendurchmesser 2-3 mm (selten blühend).

Blütezeit (Flora Helvetica 2018)

7-8

Standort und Verbreitung in der Schweiz (Flora Helvetica 2018)

Stehende, kalkarme, warme Gewässer / kollin / Südliches TI, ZH, z.T.eingebürgert

Ökologische Zeigerwerte (Landolt & al. 2010)

5u43-352.a.2n=22
.

Verbreitungskarte

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt
Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwilder / Subspontan
Unsicher / Fraglich

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert

Nomenklatur

Volksname

Deutscher Name:
Grosser Lagarosiphon, Schmalrohr
Nom français:
Grand lagarosiphon
Nome italiano:
Peste d'acqua arcuata

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerke

Relation Nom Referenzwerke No
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossChecklist 2017225100
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossFlora Helvetica 20012388
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossFlora Helvetica 20122380
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossFlora Helvetica 20182380
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossIndex synonymique 1996225100
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossLandolt 1977157
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossLandolt 1991148
=Lagarosiphon major (Ridl.) MossSISF/ISFS 2225100

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017)
< Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten
> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status

Indigenat   -  Neophyt: nach der Entdeckung von Amerika in der Region aufgetreten (nach 1500)

Ökologie

Lebensform

Hydrophyt

Lebensraum

Lebensraum Delarze & al. 2015

Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art 1.1.2 - Laichkrautgesellschaften (Potamion)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

Bodenfaktoren Klimafaktoren Salztoleranz
Feuchtezahl F 5u Lichtzahl L 3 Salzzeichen --
Reaktionszahl R 4 Temperaturzahl T 5
Nährstoffzahl N 3 Kontinentalitätszahl K 2
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)