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Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub

Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub

Zypressen-Flachbärlapp

Art
SISF: 138000
Checklist: 1015440

Zusammenfassung

Artbeschreibung (© Flora Helvetica 2018)

5-20 cm hoch. Triebe unterirdisch weit kriechend, über dem Boden sehr dichte Büschel bildend. Zweige nur wenig abgeflacht und nur 1-1,8 mm breit, graugrün. Blätter spitzschuppig, unten in 6-8, oben in 4 Reihen, alle gleich, anliegend und +/- gerade. Sporangienähren zu 2-6 (meist 3), 1-3 cm lang, auf 2-12 cm langem, locker beblättertem Stiel.

Blütezeit (© Flora Helvetica 2018)

8-9

Standort und Verbreitung in der Schweiz (© Flora Helvetica 2018)

Lichte Nadelwälder und Heiden / kollin-subalpin / TI, GR (Puschlav)

Verbreitung global (© Flora Helvetica 2018)

Europäisch-nordamerikanisch

Ökologische Zeigerwerte (© Flora Helvetica 2018)

311-43+2.c.2n=46

Status

Status IUCN

 Regional ausgestorben (RE)

Nationale Priorität

 1 - Sehr hohe nationale Priorität

Internationale Verantwortung

 2 - Mittel

Erhalten/Fördern

Gefährdungen


Die Art ist seit 1985 nicht mehr gemeldet worden
Datendefizit
Beschattung, Zuwachsen
Verbuschung (v. a. Cytisus); Aufgabe von Nutzungen, die das Gelände offenhalten (z. B. Militär, traditionelle Streunutzung im Wald)

Verbreitungskarte (Atlas)

Letzte Datenaktualisierung:
Die Daten werden soweit möglich einmal pro Tag aktualisiert.

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Ab dem Stichjahr
Vor und nach dem Stichjahr

Erweitert

Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus dem Atlas Welten & Sutter (1982) und den Nachträgen (1984, 1994), seither nicht bestätigt
Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Ab dem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / verwildert / subspontan
Unsicher / Fraglich

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als der gewählte Schwellenwert
Soviel oder mehr als der gewählte Schwellenwert
Form der Symbole
Talflächen Bergflächen
reichliches oder häufiges Vorkommen
spärliches oder seltenes Vorkommen
H Angaben aus Herbarien
L Angaben aus der Literatur
Farbe der Symbole
Meldungen aus dem Atlas Welten & Sutter (1982)
Vorkommen aus den Nachträgen 1984
Vorkommen aus den Nachträgen 1994

Verbreitung in der Schweiz (© Flora Helvetica 2018)

TI, GR (Puschlav)

Verbreitung global (© Flora Helvetica 2018)

Europäisch-nordamerikanisch

Ökologie

Lebensform

Krautiger Chamaephyt

Lebensraum

Lebensraum © Delarze & al. 2015

fett
Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart
Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach © Landolt & al. (2010)

Bodenfaktoren Klimafaktoren Salztoleranz
Feuchtezahl F Lichtzahl L Salzzeichen
Reaktionszahl R Temperaturzahl T
Nährstoffzahl N Kontinentalitätszahl K
Legende zu den Zeigerwerten

Feuchtezahl F

1
sehr trocken
1+
trocken
2
mässig trocken
2+
frisch
3
mässig feucht
3+
feucht
4
sehr feucht
4+
nass
5
überschwemmt, bzw. unter Wasser
f
im Bereich von fliessendem Bodenwasser
u
in der Regel im Wasser untergetaucht
v
mit untergetauchten und schwimmenden Organen
w
Feuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
w+
Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)

Reaktionszahl R

1
stark sauer (pH 2.5-5.5)
2
sauer (pH 3.5-6.5)
3
schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
4
neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
5
basisch (pH 6.5->8.5)

Nährstoffzahl N

1
sehr nährstoffarm
2
nährstoffarm
3
mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
4
nährstoffreich
5
sehr nährstoffreich bis überdüngt

Salztoleranz

1
salztolerant
3
salzabhängig

Lichtzahl L

1
sehr schattig
2
schattig
3
halbschattig
4
hell
5
sehr hell

Temperaturzahl T

1
alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
1+
unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
2
subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
2+
unter-subalpin und ober-montan
3
montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
3+
unter-montan und ober-kollin
4
kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
4+
warm-kollin
5
sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)

Kontinentalitätszahl K

1
ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
2
subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
3
subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
4
subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
5
kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse 0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser 0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser 0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017)

Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub

Volksname

Deutscher Name:
Zypressen-Flachbärlapp
Nom français:
Lycopode petit cyprès
Nome italiano:
Licopodio cipressino

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

Beziehung Name eingeben Referenzwerke Nr.
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubChecklist 2017138000
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubFlora alpina 20041.4.3
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubFlora Helvetica 20018
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubFlora Helvetica 20128
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubFlora Helvetica 20188
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubIndex synonymique 1996138000
=Diphasiastrum tristachyum (Pursh) HolubSISF/ISFS 2138000
=
Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017)
<
Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten
>
Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status

Indigenat

Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (© Walter & Gillett 1997):   Nein

Status Rote Liste national

Status IUCN: Regional ausgestorben

Regional ausgestorben

Zusätzliche Informationen

Kriterien IUCN:

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische Regionen Status IUCN Kriterien IUCN
Jura (JU)
Mittelland (MP) RE
Alpennordflanke (NA) RE
Alpensüdflanke (SA) RE
Östliche Zentralalpen (EA) RE
Westliche Zentralalpen (WA)
Legende
EX
weltweit ausgestorben (Extinct)
RE
regional beziehungsweise in der Schweiz ausgestorben (Regionally Extinct)
CR(PE)
verschollen, vermutlich in der Schweiz ausgestorben (Critically Endangered, Probably Extinct)
CR
vom Aussterben bedroht (Critically Endangered)
EN
stark gefährdet (Endangered)
VU
verletzlich (Vulnerable)
NT
potenziell gefährdet (Near Threatened)
LC
nicht gefährdet (Least Concern)
DD
ungenügende Datengrundlage (Data Deficient)
NE
nicht beurteilt (Not Evaluated)
NA
nicht anwendbar (Not Applicable)

Status nationale Priorität/Verantwortung

Keine nationale Priorität oder internationale Verantwortung

Schutzstatus

International (Berner Konvention) Nein
TIVollständig geschützt (23.01.2013)
Schweiz
Disclaimer
InfoFlora übernimmt die Angaben über geschützte Arten mit grösstmöglicher Sorgfalt aus den jeweiligen kantonalen Gesetzestexten. Vielfach konnten aber die in Gesetzestexten aufgeführten Pflanzennamen nicht ohne taxonomische oder nomenklatorische Interpretation übernommen werden. Die genaue Bedeutung der Kategorien „vollständig geschützt“ und „teilweise geschützt“ ist je nach Kanton unterschiedlich.

InfoFlora kann die Korrektheit und Vollständigkeit der Angaben zum Schutzstatus nicht garantieren. Im Zweifelsfall verweisen wir auf die Gesetzestexte in den jeweiligen Kantonen.

Status in sektoriellen Umweltpolitiken

Umweltziele für die Waldbewirtschaftung: - weitere Informationen

Erhalten/Fördern

Gefährdungen und Massnahmen

Die Art ist seit 1985 nicht mehr gemeldet worden


Datendefizit


Detaillierte Suche an ehemaligen Fundstellen, besonders im Raum Arcegno-Losone durchführen

Beschattung, Zuwachsen


Lokal auslichten
Fördern lichter Wälder durch die Forstwirtschaft

Verbuschung (v. a. Cytisus); Aufgabe von Nutzungen, die das Gelände offenhalten (z. B. Militär, traditionelle Streunutzung im Wald)


Gelände durch Pflege offenhalten (entbuschen, evtl. leicht beweiden)
Traditionelle Waldbewirtschaftung beibehalten oder durch Pflegemassnahmen ersetzen

Mehr Informationen

Merkblatt ArtenschutzG. Nauche & J. Guyonneau, 2004: Connaissance de la flore rare ou menacée de Franche-Comté, Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub.. Conservatoire Botanique de Franche-Comté, 12 p.Y. Krippel & J. A. Massard, 2019: Les lycopodes (Lycopodiaceae) au Luxembourg – notes chorologiques et liste rouge. Bulletin de la Société des naturalistes luxembourgeois 121: 53–69CBNFC-ORI, 2005: La flore Espèces menacées de Franche-Comté: le Lycopode petit-cyprès, Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub. 2 p.