Caricetum foetidae Frey 1922
Non: Caricetum foetidae Lüdi 1921 ; Salicetum herbaceae cariceto-alchemilletosum Br.-Bl. 1948 p.p.
Ges. dominiert von Carex foetida, welche dichte und fast monospezifische Bestände bildet (Deckung = 100 %) in 8-9 Monate schneebedeckten Mulden, wo sich mit der Schneeschmelze mineralische Partikel anreichern. Der gleyige Boden ist relativ reich an Nährstoffen, ist sehr sauer (pH < 5), er ist zu Beginn des Sommers zeitweise überschwemmt, trocknet aber bis zum September ab. Die Artenzusammensetzung differenziert sich durch die Präsenz von feuchte- und nährstoffzeigende Arten wie Athyrium alpestre, Cirsium spinossisimum, Phleum alpinum s.str., Ranunculus aconitifolius; die Ges. findet sich oft an Bachufern und der nasse Boden wird so mit sauerstoffreichem Wasser und mit Nährstoffen versorgt. (Hochsubalpin-) alpin.