Der hohe Deckungsgrad von Rostblättrigen Alpenrosen (Rhododendron ferrugineum) und Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus), unterlegt von grossen Moospolstern, sind typisch für die Einheit. Auf flachgründigeren Böden kann sich die Legeföhre (Pinus mugo) hinzugesellen. Die Alpenrosenheiden finden ihr Optimum in eher schattigen Lagen, die lange eingeschneit bleiben. Die Schneedecke schützt sie gegen die Winterkälte (Rhododendron ist auf sehr tiefe Temperaturen empfindlich). Der Boden ist sauer und nährstoffarm; Rohhumus belegt die obere Schicht. Es handelt sich meistens um einen Podsol-Boden. Die mesophile Zwergstrauchheide steht den subalpinen Nadelwäldern nahe und bildet einen Gürtel an der oberen Grenze der subalpinen Stufe im Übergang zu den alpinen Rasen. In tieferen Lagen besiedelt es Sonderstandorte mit kühlem, feuchtem Mikroklima.
Aktuelle Verbreitung: Gewichtete Summe (Anzahl Charakterarten und Arten, die in einem Lebensraum häufig auftreten, aber weniger strikt an ein Milieu gebunden sind) pro Hektar auf der Grundlage aktueller Beobachtungen. Charakterarten haben einen Gewichtungsfaktor von 10, die übrigen Kennarten werden ohne Gewichtung gezählt. Der Lebensraum wird in einer Rasterzelle (5 x 5 km) als vorhanden angezeigt, wenn die Rasterzelle mindestens einen Hektar mit einem Mindestwert von 11 Punkten enthält. Potenzielle Verbreitung: Gewichtete Summe (Anzahl Charakterarten und Arten, die in einem Lebensraum häufig auftreten, aber weniger strikte an ein Milieu gebunden sind) pro Hektar auf der Grundlage von Modellen zur Verbreitung von Arten. Die Berechnungsstrategie ist die gleiche wie bei der aktuellen Verteilung, aber es werden modellierte Verbreitungskarten anstelle von aktuellen Beobachtungen verwendet. |
fett
Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
| Wissenschaftlicher Name | Deutscher Name | ![]() | Astrantia minor L. | Kleine Sterndolde | ![]() | Avenella flexuosa (L.) Drejer | Draht-Schmiele | ![]() | Calamagrostis villosa (Chaix) J. F. Gmel. | Wolliges Reitgras | ![]() | Diphasiastrum alpinum (L.) Holub | Alpen-Flachbärlapp | ![]() | Huperzia selago (L.) Schrank & Mart. | Tannenbärlapp | ![]() | Lonicera caerulea L. | Blaue Heckenkirsche | ![]() | Pinus mugo Turra subsp. mugo | Leg-Föhre | ![]() | Pyrola minor L. | Kleines Wintergrün | ![]() | Rhododendron ferrugineum L. | Rostblättrige Alpenrose | ![]() | Vaccinium gaultherioides Bigelow | Kleinblättrige Rauschbeere | ![]() | Vaccinium myrtillus L. | Heidelbeere |
|---|
| Nationale Priorität | K: Keine nationale Priorität |
| Massnahmenbedarf | 0: Kein Massnahmebedarf |
| Internationale Verantwortung | 1: Gering |
Status IUCN: Nicht gefährdet
Zusätzliche Informationen
Kriterien IUCN: —
| CO | Verschwunden |
| CR | vom Aussterben bedroht (Critically Endangered) |
| EN | stark gefährdet (Endangered) |
| VU | verletzlich (Vulnerable) |
| NT | potenziell gefährdet (Near Threatened) |
| LC | nicht gefährdet (Least Concern) |
Schützenswerter Lebensraumtyp
| Regenerationsklasse | 4: 25 bis 50 Jahre |