Artenlisten der Zertifikatsprüfungen leicht verändert


Ab März 2021 gelten die neuen Artenlisten für die Zertifikatsprüfungen der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft, die neu auch von InfoSpecies anerkannt werden.

Im Sommer 2010 haben die ersten Zertifikatsprüfungen der 200er- und 600er-Liste stattgefunden. Die damals vorgeschlagenen Artenlisten, die es für die Prüfungen zu lernen galt, sind bis zu den Prüfungen von 2020 unverändert geblieben. Nun hat aber die zuständige Kommission aufgrund der zehnjährigen Erfahrungen einige wenige Korrekturen vorgenommen. Die neuen Listen gelten ab sofort.

Für die 200er-Liste (Bellis) sind die Veränderungen bescheiden: Es wurden 3 Namen entfernt, die in der Vergangenheit stets zu Unsicherheiten geführt haben (Alchemilla alpina aggr., Alchemilla vulgaris aggr. und Rubus fruticosus aggr.). Auch Gentiana acaulis wird nicht mehr gefordert, sie ist neu nur noch auf den höheren Listen aufgeführt. Ersetzt wurden die 4 Arten durch Cymbalaria muralis, Lapsana communis, Rubus caesius und Verbascum thapsus.

Bei der 400er-Liste (Iris) sind 8 Arten ausgetauscht worden, bei der 600er-Liste (Dryas) deren 15. Die Änderungen können als Excel-Datei «Artenliste mit Änderungen» auf der Seite «Zertifizierung von Botanikkenntnissen» heruntergeladen werden.

Die ab 2021 ausgestellten Zertifikate werden nun auch von InfoSpecies anerkannt. Dies wird auf den neuen Zertifikaten entsprechend erwähnt.

 

-> Artenlisten mit den hervorgehobenen Änderungen

-> mehr Informationen zu den Zertifikaten