Zusammenfassung

Artbeschreibung (Flora Helvetica 2018)

Bis 15 m hoher, zweihäusiger Baum. Stamm meist einzeln, bis 20 cm dick, von einem Netzwerk brauner Fasern eingehüllt. Blätter bis 1,5 m breit, fächerförmig. Blattstiele sehr fein gezähnelt, bis 1 m lang. Blüten gelb, in 20-90 cm langen, 3-4fach verzweigten, meist eingeschlechtigen Blütenständen. Frucht erst grünlich, später schwarzpurpurn, Samen auf der Bauchseite gefurcht.

Blütezeit (Flora Helvetica 2018)

3-6

Standort und Verbreitung in der Schweiz (Flora Helvetica 2018)

Wälder, Waldränder / kollin / In milden Lagen als Zierpflanze kultiviert und besonders im südlichen TI eingebürgert

Ökologische Zeigerwerte (Landolt & al. 2010)

3w+33-351.p.2n=36
.

Verbreitungskarte

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt
Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwilder / Subspontan
Unsicher / Fraglich

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert

Nomenklatur

Volksname

Deutscher Name:
Fortunes Hanfpalme, Chinesische Hanfpalme
Nom français:
Palmier chanvre, Palmier de Chine
Nome italiano:
Palma di Fortune

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

Relation Nom Referenzwerke No
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.Checklist 2017422450
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.Flora Helvetica 20012931a
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.Flora Helvetica 20122587
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.Flora Helvetica 20182587
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.Index synonymique 1996422450
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.Landolt 1991151
=Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl.SISF/ISFS 2422450

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017)
< Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten
> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status

Indigenat   -  Neophyt: nach der Entdeckung von Amerika in der Region aufgetreten (nach 1500)

Art der "Schwarze Liste" Neophyten-Infoblatt

Ökologie

Lebensform

Phanerophyt

Lebensraum

Lebensraum Delarze & al. 2015

Charakterart 6.3.8 - Laubwald mit immergrünen Sträuchern

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

Bodenfaktoren Klimafaktoren Salztoleranz
Feuchtezahl F 3w+ Lichtzahl L 3 Salzzeichen --
Reaktionszahl R 3 Temperaturzahl T 5
Nährstoffzahl N 3 Kontinentalitätszahl K 1
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)