Zusammenfassung

Artbeschreibung (Flora Helvetica 2018)

Hybride S. biflora x oppositifolia. Ähnlich wie S. oppositifolia, aber lockerrasig, Blätter 5-9 mm lang. Blütentragende Stängel dicht flaumig behaart, 2-5(-9)blütig, nur ausnahmsweise einblütig. Unterscheidet sich von S. biflora durch 5nervige, meist über 2 mm breite Kronblätter mit der grössten Breite über der Mitte.

Blütezeit (Flora Helvetica 2018)

7-8

Standort und Verbreitung in der Schweiz (Flora Helvetica 2018)

Felsschutt, kalkliebend / (subalpin-)alpin / A

Ökologische Zeigerwerte (Landolt & al. 2010)

2n=?
.

Verbreitungskarte

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt
Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwilder / Subspontan
Unsicher / Fraglich

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert

Nomenklatur

Volksname

Deutscher Name:
Grossblütiger Steinbrech
Nom français:
Saxifrage à grands pétales
Nome italiano:
Sassifraga a petali grandi

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerke

Relation Nom Referenzwerke No
=Saxifraga ×kochii HornungChecklist 2017376350
=Saxifraga biflora subsp. macropetala (Engl.) Rouy & E. G. CamusFlora Helvetica 2001892
=Saxifraga biflora subsp. macropetala (Engl.) Rouy & E. G. CamusFlora Helvetica 2012296
=Saxifraga ×kochii HornungFlora Helvetica 2018296
=Saxifraga biflora subsp. macropetala (Engl.) Rouy & E. G. CamusIndex synonymique 1996372200
=Saxifraga biflora subsp. macropetala (Engl.) Rouy & E. G. CamusSISF/ISFS 2372200
=Saxifraga biflora subsp. macropetala (Engl.) Rouy & E. G. CamusWelten & Sutter 1982656

= Taxonym ist dem von Info Flora äquivalent
< Taxonym ist in dem von Info Flora inbegriffen
> Taxonym schliesst das von Info Flora mit ein

Status

Status Rote Liste national

KEINE ANGABE

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (Walter & Gillett 1997)

Nein

Status nationale Priorität/Verantwortung

Nationale Priorität --
Massnahmenbedarf --
Internationale Verantwortung --
Überwachung Bestände --

Schutzstatus

International (Berner Konvention) Nein
AGVollständig geschützt (17.09.1990)
FRTeilweise geschützt (12.03.1973)
JUVollständig geschützt (06.12.1978)
NWVollständig geschützt (29.11.2005)
Schweiz --
OWVollständig geschützt (18.12.1990)
SZTeilweise geschützt (29.06.1965)
TGVollständig geschützt (29.03.1994)
ZHVollständig geschützt (03.12.1964)

Ökologie

Lebensraum

Lebensraum Delarze & al. 2015

Charakterart 3.3.1.3 - Alpine Kalkschieferflur (Drabion hoppeanae)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

Bodenfaktoren Salztoleranz Klimafaktoren
Feuchtezahl F -- Lichtzahl L -- Salzzeichen --
Reaktionszahl R -- Temperaturzahl T --
Nährstoffzahl N -- Kontinentalitätszahl K --
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)