Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker

Familie: Liliaceae (<)

Status: Gültiger Name [A]

Bulbillenlose Feuerlilie
Lis safrané, Giglio cróceo

Angaben aus der Flora Helvetica

Artbeschreibung
Pflanze ohne Brutknöllchen.

Standort und Verbreitung in der Schweiz
kollin-subalpin ; A (besonders östliche Teile), vereinzelt M und J

Allgemeine Verbreitung
Mittel- und südeuropäisch

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
T.232-434.g. 2n=24.

Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Konrad Lauber Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Beat Bäumler Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Beat Bäumler
Legendenauswahl
Kartenauswahl (Atlastyp)

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwildert
Unsicher / Fraglich
Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert
    Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Konrad Lauber Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Beat Bäumler Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Beat Bäumler Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Beat Bäumler Lilium bulbiferum subsp. croceum (Chaix) Baker, © Beat Bäumler Lilium bulbiferum subsp. croceum, © Michael Jutzi Lilium bulbiferum subsp. croceum, © Michael Jutzi Lilium bulbiferum subsp. croceum , © Peter Bolliger Lilium bulbiferum subsp. croceum , © Peter Bolliger
Deutscher Name Nom français Nome italiano
Volksname Bulbillenlose Feuerlilie
Safranfarbene Feuerlilie
Lis safrané
Giglio cróceo
Giglio rosso

Status Referenzwerke No
Checklist 2017 238300 
Synonymie-Index 2005 A 238300 
Synonymie-Index 1996 A 238300 
Flora Helvetica 2012 A 2437
Flora Helvetica 2001 A 2877
Binz français 1994 A
Landolt 1991
Binz deutsch 1990 A
Welten & Sutter 1982 A 2083
Hess & Landolt 1980
Landolt 1977
Synonyme
Bedeutungsgleiche(r) Name(n)
  • 238400 · (S) · Lilium croceum Chaix
Ist Teil von
  • 238195 · (C) · Lilium bulbiferum L. s.l.
(A) Gültiger Name • (I) In Taxon eingeschlossen • (S) Synonym • (C) Name, welcher mehrere Taxa zusammenfasst • (N) Name in Bearbeitung


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Status nationale Priorität/Verantwortung

Nationale Priorität 4 - Mässige nationale Priorität
Massnahmenbedarf 0 - Kein Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung 2 - Mittel
Überwachung Bestände 0 - Überwachung ist nicht nötig
Endemismusgrad 3 - Arealanteil Schweiz: 30% à < 50%

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN Zusätzliche Informationen
NT: Potenziell gefährdet
Potenziell gefährdet
Kriterien IUCN B2b(iii)
  • Legende
    EXweltweit ausgestorben (Extinct)
    REregional beziehungsweise in der Schweiz ausgestorben (Regionally Extinct)
    CR(PE)verschollen, vermutlich in der Schweiz ausgestorben (Critically Endangered, Probably Extinct)
    CRvom Aussterben bedroht (Critically Endangered)
    ENstark gefährdet (Endangered)
    VUverletzlich (Vulnerable)
    NTpotenziell gefährdet (Near Threatened)
    LCnicht gefährdet (Least Concern)

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (Walter & Gillett 1997)


Schutzstatus

International (Berner Konvention)
Schweiz Vollständig geschützt (01.08.2000)
Aargau
Appenzell Innerrh.
Appenzell Ausserrh. Teilweise geschützt (07.07.1959)
Bern
Basel-Land
Basel-Stadt Teilweise geschützt (23.04.1998)
Freiburg
Genf
Glarus
Graubünden Vollständig geschützt (08.06.1975)
Jura
Luzern Teilweise geschützt (02.05.1923)
Neuenburg Vollständig geschützt (13.07.1965)
Nidwalden
Obwalden Vollständig geschützt (18.12.1990)
St. Gallen
Schaffhausen
Solothurn
Schwyz
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt Vollständig geschützt (02.03.2005)
Wallis
Zürich
Zug
Allgemeine Ökologie
Lebensform Geophyt

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
Bodenfaktoren Salztoleranz Klimafaktoren
Feuchtezahl F 2 Salzzeichen Lichtzahl L 4
Reaktionszahl R 3 Temperaturzahl T 3
Nährstoffzahl N 2 Kontinentalitätszahl K 4
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)