Helleborus niger L.

Familie: Ranunculaceae

Status: Gültiger Name [A]

Christrose
Rose de Noël, Elleboro bianco

Angaben aus der Flora Helvetica

Artbeschreibung
Ähnlich wie H. viridis, aber nur 15–30 cm hoch, Stängel unverzweigt und meist einblütig, nur zu oberst mit 1–2 ovalen, ganzrandigen Hochblättern, Grundständige Blätter lederig, überwinternd, Abschnitte oft nur vorn gezähnt oder ganzrandig, Blüten weiss bis dunkelrosa, Durchmesser 5–10 cm.

Blütezeit
12–3(–5)

Standort und Verbreitung in der Schweiz
Buchen- und Flaumeichenwälder ; kollin-montan(-subalpin) ; Südliches TI

Allgemeine Verbreitung
Südosteuropäisch

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
W.2+43-33+4.g. 2n=32.

Helleborus niger L., © Konrad Lauber Helleborus niger, © Michael Jutzi Helleborus niger, © Michael Jutzi
Legendenauswahl
Kartenauswahl (Atlastyp)

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwildert
Unsicher / Fraglich
Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert
    Helleborus niger L., © Konrad Lauber Helleborus niger, © Michael Jutzi Helleborus niger, © Michael Jutzi
Deutscher Name Nom français Nome italiano
Volksname Christrose
Schwarze Nieswurz
Rose de Noël
Ellébore noir
Elleboro bianco
Rosa di Natale

Status Referenzwerke No
Checklist 2017 197400 
Synonymie-Index 2005 A 197400 
Synonymie-Index 1996 A 197400 
Flora Helvetica 2012 A 117
Flora Helvetica 2001 A 119
Binz français 1994 A
Landolt 1991 A 971
Binz deutsch 1990 A
Welten & Sutter 1982 A 350
Hess & Landolt 1980 A
Landolt 1977 A 1122
Synonyme
(A) Gültiger Name • (I) In Taxon eingeschlossen • (S) Synonym • (C) Name, welcher mehrere Taxa zusammenfasst • (N) Name in Bearbeitung

Status nationale Priorität/Verantwortung

Nationale Priorität K - Keine nationale Priorität
Massnahmenbedarf -
Internationale Verantwortung K - Keine
Überwachung Bestände -
Endemismusgrad -

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN Zusätzliche Informationen
LC: Nicht gefährdet
Nicht gefährdet
Kriterien IUCN -
  • Legende
    EXweltweit ausgestorben (Extinct)
    REregional beziehungsweise in der Schweiz ausgestorben (Regionally Extinct)
    CR(PE)verschollen, vermutlich in der Schweiz ausgestorben (Critically Endangered, Probably Extinct)
    CRvom Aussterben bedroht (Critically Endangered)
    ENstark gefährdet (Endangered)
    VUverletzlich (Vulnerable)
    NTpotenziell gefährdet (Near Threatened)
    LCnicht gefährdet (Least Concern)

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (Walter & Gillett 1997)


Schutzstatus

International (Berner Konvention)
Schweiz
Aargau
Appenzell Innerrh.
Appenzell Ausserrh.
Bern
Basel-Land
Basel-Stadt
Freiburg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
St. Gallen
Schaffhausen
Solothurn
Schwyz
Thurgau
Tessin Vollständig geschützt (01.07.1975)
Uri
Waadt
Wallis
Zürich Teilweise geschützt (03.12.1964)
Zug
Lebensraum Delarze & al. 2008
6.3.5 Hopfenbuchenwald der Alpensüdseite (Orno-Ostryon) Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Dominante Art, welche das Aussehen
des Lebensraumes mitprägt (Fett)
Charakterart =Charakterart / Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art = Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Allgemeine Ökologie
Lebensform Geophyt

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
Bodenfaktoren Salztoleranz Klimafaktoren
Feuchtezahl F 2+ Salzzeichen Lichtzahl L 3
Reaktionszahl R 4 Temperaturzahl T 3+
Nährstoffzahl N 3 Kontinentalitätszahl K 4
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)