Zusammenfassung

Artbeschreibung (Flora Helvetica 2018)

20-40 cm hoch, in der oberen Hälfte mit 4-6 Blättern, diese lineal, rinnig, höchstens 1 cm breit. Blüten einzeln, selten zu 2-3 am Ende des Stängels, stets nickend. Die 6 Perigonblätter glockig zusammenneigend, breit-lanzettlich, stumpf, bis 4 cm lang, schachbrettartig purpurbraun und helllila gemustert. Staubblätter 6. Frucht eine aufrechte, 3fächerige, vielsamige Kapsel, bis 15 mm lang.

Blütezeit (Flora Helvetica 2018)

4-5

Standort und Verbreitung in der Schweiz (Flora Helvetica 2018)

Feuchte Wiesen / kollin-montan / J (JU, NE, VD)

Ökologische Zeigerwerte (Landolt & al. 2010)

3+w+43-43+2.g.2n=24
.

Verbreitungskarte

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt
Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwilder / Subspontan
Unsicher / Fraglich

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert

Nomenklatur

Volksname

Deutscher Name:
Perlhuhn-Schachblume
Nom français:
Damier, Fritillaire pintade
Nome italiano:
Meleagride comune

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerke

Relation Nom Referenzwerke No
=Fritillaria meleagris L.Checklist 2017174400
=Fritillaria meleagris L.Flora Helvetica 20012848
=Fritillaria meleagris L.Flora Helvetica 20122431
=Fritillaria meleagris L.Flora Helvetica 20182431
=Fritillaria meleagris L.Index synonymique 1996174400
=Fritillaria meleagris L.Landolt 1977644
=Fritillaria meleagris L.Landolt 1991562
=Fritillaria meleagris L.SISF/ISFS 2174400
=Fritillaria meleagris L.Welten & Sutter 19822080

= Taxonym ist dem von Info Flora äquivalent
< Taxonym ist in dem von Info Flora inbegriffen
> Taxonym schliesst das von Info Flora mit ein

Status

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN:   Stark gefährdet

LC: Non menacé

Zusätzliche Informationen

Kriterien IUCN: A3d; B1ab(iv); B2ab(iv)

  • Legende
    EXweltweit ausgestorben (Extinct)
    REregional beziehungsweise in der Schweiz ausgestorben (Regionally Extinct)
    CR(PE)verschollen, vermutlich in der Schweiz ausgestorben (Critically Endangered, Probably Extinct)
    CRvom Aussterben bedroht (Critically Endangered)
    ENstark gefährdet (Endangered)
    VUverletzlich (Vulnerable)
    NTpotenziell gefährdet (Near Threatened)
    LCnicht gefährdet (Least Concern)

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (Walter & Gillett 1997)

Nein

Status nationale Priorität/Verantwortung

Nationale Priorität 3 - Mittlere nationale Priorität
Massnahmenbedarf 2 - Klarer Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung 1 - Gering
Überwachung Bestände 2 - Überwachung ist nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention) Nein
BEVollständig geschützt (10.11.1993)
GRVollständig geschützt (08.06.1975)
JUVollständig geschützt (06.12.1978)
Schweiz Vollständig geschützt
NETeilweise geschützt (13.07.1965)
TIVollständig geschützt (01.07.1975)
VDVollständig geschützt (02.03.2005)

Ökologie

Lebensform

Geophyt

Lebensraum

Lebensraum Delarze & al. 2015

Charakterart 2.3.2 - Nährstoffreiche Feuchtwiesen (Sumpfdotterblumenwiese) (Calthion)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

Bodenfaktoren Salztoleranz Klimafaktoren
Feuchtezahl F 3+w+ Lichtzahl L 4 Salzzeichen --
Reaktionszahl R 4 Temperaturzahl T 3+
Nährstoffzahl N 3 Kontinentalitätszahl K 2
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)