Zusammenfassung

Artbeschreibung (Flora Helvetica 2018)

Bis 3 m hoher Strauch. Blätter lanzettlich, lang zugespitzt, fein gezähnt, unterseits von Sternhaaren graufilzig, oberseits zerstreut behaart bis kahl. Blüten in langen, dichten zylindrischen Rispen. Krone rotviolett, röhrenförmig, ca. 1 cm lang, mit 4teiligem ausgebreitetem Saum von ca. 0,5 cm Durchmesser. Frucht eine Kapsel.

Blütezeit (Flora Helvetica 2018)

7-8

Standort und Verbreitung in der Schweiz (Flora Helvetica 2018)

Ödland, Kiesgruben, Fluss- und Seeufer. Aus Gärten verwildert und eingebürgert / kollin / CH (fehlt im Engadin)

Ökologische Zeigerwerte (Landolt & al. 2010)

243-44+2.n.2n=76
.

Verbreitungskarte

Einfach

Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Vor und nach Stichjahr

Erweitert

Farbe der Symbole
Validierte Fundmeldungen
Noch nicht validierte Fundmeldungen
Meldungen aus Atlas Welten & Sutter (1982) und Nachträge (1984, 1994), seither nicht bestätigt
Form der Symbole
Vor gewähltem Stichjahr
Nach gewähltem Stichjahr
Indigen (einheimisch)
Wiederangesiedelt
Eingeführt / Verwilder / Subspontan
Unsicher / Fraglich

Anzahl Fundmeldungen

Weniger als gewähltem Schwellenwert
Mehr als (oder gleich) gewähltem Schwellenwert

Nomenklatur

Volksname

Deutscher Name:
Buddleja, Schmetterlingsstrauch, Sommerflieder
Nom français:
Buddléia de David
Nome italiano:
Buddleja

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerke

Relation Nom Referenzwerke No
=Buddleja davidii Franch.Checklist 201767700
=Buddleja davidii Franch.Flora Helvetica 20011887
=Buddleja davidii Franch.Flora Helvetica 20121724
=Buddleja davidii Franch.Flora Helvetica 20181724
=Buddleja davidii Franch.Index synonymique 199667700
=Buddleja davidii Franch.Landolt 19772585
=Buddleja davidii Franch.Landolt 19912097
=Buddleja davidii Franch.SISF/ISFS 267700
=Buddleja davidii Franch.Welten & Sutter 19821454

= Taxonym ist dem von Info Flora äquivalent
< Taxonym ist in dem von Info Flora inbegriffen
> Taxonym schliesst das von Info Flora mit ein

Status

Néophyte

Art der "Schwarze Liste" Neophyten-Infoblatt

Ökologie

Lebensform

Nanophanerophyt

Lebensraum

Lebensraum Delarze & al. 2015

Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art 5.3 - Gebüsche
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art 5.3.5 - Gebüschreiche Vorwaldgesellschaften (Sambuco-Salicion)
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art 5.3.6 - Auen-Weidengebüsch (Salicion elaeagni)
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art 3.3.1.5 - Trockenwarme Kalkschuttflur (Stipion calamagrostis)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt
Charakterart Charakterart
Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

Bodenfaktoren Salztoleranz Klimafaktoren
Feuchtezahl F 2 Lichtzahl L 4 Salzzeichen --
Reaktionszahl R 4 Temperaturzahl T 4+
Nährstoffzahl N 3 Kontinentalitätszahl K 2
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)