Bilder zur Rote Liste 2016

Die Galerie zeigt Beispiele zu Arten der folgenden Kategorien:

  • Anhaltend gefährdete Arten (Arten, die bereits in der letzten Roten Liste als gefährdet galten)
  • Ausgestorbene bzw. verschollene Arten
  • Neu gefährdete Arten (Arten, die in der letzten Roten Liste noch als ungefährdet galten
  • Nicht mehr gefährdete Arten (Arten, die in der letzten Roten Liste noch als gefährdet galten)

Für weitere Arten oder hochauflösende Bilder wenden Sie sich bitte an info@infoflora.ch

 

Anhaltend gefährdete Arten

Die Südliche Weinberg-Tulpe (Tulipa sylvestris subsp. australis) in einem Trockenrasen des Wallis. Diese Tulpe leidet unter dem Nährstoffeintrag und wurde aufgrund ihres Rückgangs in der Schweiz als „Verletztlich (VU)“ eingestuft.
VU (2002) > VU (2016)
© Info Flora, Adrian Möhl

 


Die Sumpf-Gladiole (Gladiolus palustris) ist eine typische Art der Pfeifengras-Wiesen. Dieser Lebensraum ist sehr selten geworden und mit ihm auch die Gladiole.
EN (2002) > EN (2016)
© Info Flora, Christophe Bornand

 


Der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) gilt als stark gefährdet. Er ist ein Vertreter der Uferpflanzen, die allgemein sehr stark zurückgegangen sind.
EN (2002) > EN (2016)
© Info Flora, Adrian Möhl

 


Der Felsen-Gelbstern (Gagea saxatilis) ist einer der ersten Frühblüher im Jahr. Als Bewohner der Felsensteppen ist er wegen dem Rückgang seines Habitats gefährdet.
VU (2002) > VU (2016)
© Info Flora, Christophe Bornand

 


Der Moor-Steinbrech (Saxifraga hirculus) kommt heute nur noch an einer Lokalität vor und gilt deshalb als vom Aussterben bedroht (CR). Früher konnte die Art noch an etlichen Stellen im Jura, im Waadtland und in der Zentralschweiz beobachtet werden. Dank Naturschutzmassnahmen konnte sich die Art an ihrer letzten Fundstelle halten.
EN (2002) > CR (2016)
© Info Flora, Christophe Bornand

 

Ausgestorbene bzw. verschollene Arten

Früher konnte man das Lockerblütige Knabenkraut (Orchis laxiflora) in den Trockenwiesen des Südtessins finden. Trotz intensiver Suche konnten keine Vorkommen dieser Art mehr festgestellt werden und die Art gilt als wahrscheinlich erloschen für die Schweiz.
CR (2002) > CR(PE) (2016)
© Info Flora, Stefan Eggenberg

 

Das Kleine Flohkraut (Pulicaria vulgaris)  war früher an zahlreichen Orten in der Schweiz verbreitet. Da es seit sehr langer Zeit nicht mehr gefunden werden konnte, muss davon ausgegangen werden, dass diese Art in der Schweiz ausgestorben ist.
RE (2002) > RE (2016)
© Info Flora, Adrian Möhl

 

 

Neu gefährdete Arten

Der Deutsche Enzian (Gentiana germanica) ist eine Pflanze der Halbtrockenwiesen. Wie viele Arten aus diesem Lebensraum sind die Bestände in den letzten Jahren rückläufig und die ehemals nur potentiell gefährdete Art gilt heute als gefährdet.
NT (2002) > VU (2016)
© Info Flora, Christophe Bornand

 

Die Deutsche Tamariske (Myricaria germanica) war einst häufiger Begleiter der wilden Flussauen. Die fehlende Dynamik der Flüsse haben sie auf wenige Orte zurückgedrängt.
NT  (2002) > VU (2016)
© Info Flora, Stefan Eggenberg

Die Schmalblättrige Spornblume (Centranthus angustifolius) ist in der Schweiz auf den Jura beschränkt und besiedelt dort warme Kalkschuttfluren. Die Population ist in den letzten Jahren um fast die Hälfte geschrumpft, und mehrere der ehemals grössten Teilpopulationen sind kurz vor dem Erlöschen. Die Art leidet unter der ständigen Beweidung durch Gämsen, die im Jura in den 60er Jahren eingeführt wurden. Wegen dieser Beweidung kommen nur sehr wenige Individuen zur Fruchtreife. Werden keine Schutzmassnahmen ergriffen, wird sich der Rückgang fortsetzen. Die Art wurde als stark gefährdet (EN) eingestuft.
NT (2002) > EN (2016
© Info Flora, Michael Jutzi

 

Nicht mehr gefährdete Arten

Das Schabenkraut (Verbascum blattaria) hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in Südost-Europa. Vielleicht trifft man die Art heute wohl wegen der Klimaerwärmung häufiger an.
EN (2002) > NT (2016)
© Info Flora, Adrian Möhl

Das Muschelblümchen (Isopyrum thalictroides) kommt in der Schweiz natürlicherweise nur im Raum Genf vor, wo sie in sich den letzten Jahren auf tiefem Niveau zu stabilisieren begonnen hat. Weil die Vorkommen dieser Art in der Schweiz klein sind, gilt sie weiterhin als verletzlich (VU).
EN (2002) > VU (2016)
© Info Flora, Adrian Möhl