Epilobium parviflorum Schreb.

Familie: Onagraceae
Status: Gültiger Name [A]

Kleinblütiges Weidenröschen
Epilobe à petites fleurs, Garofanino minore

Angaben aus der Flora Helvetica

Artbeschreibung
20–60 cm hoch, wenig oder nicht verzweigt. Stängel rund, dicht abstehend behaart, im Blütenstand auch mit Drüsenhaaren. Blätter lanzettlich, untere gegenständig, obere wechselständig, beidseits behaart, sitzend, aber nicht stängelumfassend, mit kleinen, drüsigen Zähnchen. Kelchblätter 2–4 mm lang, nicht bespitzt. Kronblätter rosa, 5–9 mm lang, herzförmig ausgerandet. Narben zuletzt sternförmig ausgebreitet.

Blütezeit
6–9

Standort und Verbreitung in der Schweiz
Gräben, Bachufer, Schilfränder ; kollin-montan(-subalpin) ; CH

Allgemeine Verbreitung
Europäisch

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
S.4w+44-33+3.h. 2n=36.

    Epilobium parviflorum Schreb., © Konrad Lauber
    Epilobium parviflorum Schreb., © Konrad Lauber
Deutscher Name Nom français Nome italiano
Volksname Kleinblütiges Weidenröschen
Épilobe à petites fleurs
Epilobe à petites fleurs
Garofanino minore

Status ReferenzwerkeNo
Synonymie-Index 2005 A 149000
Synonymie-Index 1996 A 149000
Flora Helvetica 2012 A 1045
Flora Helvetica 2001 A 1280
Binz français 1994 A
Landolt 1991 A 1722
Binz deutsch 1990 A
Welten & Sutter 1982 A 1097
Hess & Landolt 1980 A
Landolt 1977 A 2108
Synonyme
(A) Gültiger Name • (I) In Taxon eingeschlossen • (S) Synonym • (C) Name, welcher mehrere Taxa zusammenfasst • (N) Name in Bearbeitung

Status nationale Priorität/Verantwortung

Nationale Priorität K - keine nationale Priorität
Massnahmenbedarf -
Internationale Verantwortung 0 - keine

Status Rote Liste national

Status IUCN Zusätzliche Informationen
LC: Nicht gefährdet
Nicht gefährdet
Nr. RL 1019
Herkunft Einheimische Pflanze
Kriterien IUCN Aucun

Status Rote Liste regional

Biogeografische Regionen Stati IUCN
Jura (JU) Nicht gefährdet (LC)
Jura West (JU1) Nicht gefährdet (LC)
Jura Ost (JU2) Nicht gefährdet (LC)
Mittelland (MP) Nicht gefährdet (LC)
Mittelland West (MP1) Nicht gefährdet (LC)
Mittelland Ost (MP2) Nicht gefährdet (LC)
Alpennordflanke (NA) Nicht gefährdet (LC)
Alpennordflanke West (NA1) Nicht gefährdet (LC)
Alpennordflanke Ost (NA2) Nicht gefährdet (LC)
Westliche Zentralalpen (WA) Nicht gefährdet (LC)
Östliche Zentralalpen (EA) Nicht gefährdet (LC)
Alpensüdflanke (SA) Nicht gefährdet (LC)
Tessin (SA1) Nicht gefährdet (LC)
Bergell (SA2) Nicht gefährdet (LC)
Puschlav (SA3) Nicht gefährdet (LC)

Liste der gerfährdeten Planzen IUCN (Walter & Gillett 1997)


Schutzstatus
International (Berner Konvention)
Schweiz
Aargau
Appenzell Innerrh.
Appenzell Ausserrh.
Bern
Basel-Land
Basel-Stadt
Freiburg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
St. Gallen
Schaffhausen
Solothurn
Schwyz
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zürich
Zug
Lebensraum Delarze & al. 2008
5.1.3 Feuchter Krautsaum der Tieflagen (Convolvulion) Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Dominante Art, welche das Aussehen
des Lebensraumes mitprägt (Fett)
Charakterart =Charakterart / Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art = Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Allgemeine Ökologie
Ökologische Gruppe (Rote Liste 2002) Sumpfpflanzen
Lebensform Mehrjähriger Hemikryptohpyt

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
Bodenfaktoren Salztoleranz Klimafaktoren
Feuchtezahl F 4w+ Salzzeichen Lichtzahl L 3
Reaktionszahl R 4 Temperaturzahl T 3+
Nährstoffzahl N 4 Kontinentalitätszahl K 3
  • Legende zu den Zeigerwerten
    Feuchtezahl F
    1sehr trocken
    1+trocken
    2mässig trocken
    2+frisch
    3mässig feucht
    3+feucht
    4sehr feucht
    4+nass
    5überschwemmt, bzw. unter Wasser
    ^im Bereich von fliessendem Bodenwasser
    Uin der Regel im Wasser untergetaucht
    Vmit untergetauchten und schwimmenden Organen
    wFeuchtigkeit mässig wechselnd (± 1-2 Stufen)
    w+Feuchtigkeit stark wechselnd (mehr als ± 2 Stufen)
    Reaktionszahl R
    1stark sauer (pH 2.5-5.5)
    2sauer (pH 3.5-6.5)
    3schwach sauer bis neutral (pH 4.5-7.5)
    4neutral bis basisch (pH 5.5-8.5)
    5basisch (pH 6.5->8.5)
    Nährstoffzahl N
    1sehr nährstoffarm
    2nährstoffarm
    3mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich
    4nährstoffreich
    5sehr nährstoffreich bis überdüngt
    Salztoleranz
    1salztolerant
    3salzabhängig
    Lichtzahl L
    1sehr schattig
    2schattig
    3halbschattig
    4hell
    5sehr hell
    Temperaturzahl T
    1alpin und nival (von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze)
    1+unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin (Arven-Lärchenwälder)
    2subalpin (Fichtenwälder ohne Buchen bis zur Obergrenze der Fichte)
    2+unter-subalpin und ober-montan
    3montan (Wälder mit Buche, Weisstanne, in den Zentralalpen mit Waldföhre)
    3+unter-montan und ober-kollin
    4kollin (Laubmischwälder mit Eichen)
    4+warm-kollin
    5sehr warm-kollin (nur an wärmsten Stellen, Hauptverbreitung in Südeuropa)
    Kontinentalitätszahl K
    1ozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)
    2subozeanisch (hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter)
    3subozeanisch bis subkontinental (mittlere Luftfeuchtigkeit, mässige Temperaturschwankungen und mässig tiefe Wintertemperaturen)
    4subkontinental (niedrige relative Luftfeuchtigkeit, grosse Temperaturschwankungen, eher kalte Winter)
    5kontinental (sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, sehr grosse Temperaturschwankungen, kalte Winter)